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Frage:
Ist ein Hausalarm eine Gefahrenmeldeanlage im Sinne der VDE 0833?

Antwort:
Hausalarme sind keine Gefahrenmeldeanlage nach DIN VDE 0833, da sie Gefahren nicht selbstständig erkennen können. Sie können jedoch Teil einer Gefahrenmeldeanlage nach VDE 0833 sein.

Da die Alarmierungseinrichtung nach Ihren Aussagen baurechtlich nicht gefordert ist, ergibt sich aus der Technischen Prüfverordnung MV keine Prüfpflicht.
Eine Prüfpflicht ergibt sich jedoch aus § 4 Absatz 3 Arbeitsstättenverordnung, solange die Anlage in Betrieb ist, da die Beschäftigten auf die vorhandene Anlage vertrauen. Aus dem Technischen Regelwerken (VDE 0833) ergibt sich üblicherweise eine vierteljährliche Inspektionspflicht durch z. B. Elektrofachkräfte. Im Einzelfall kann diese nach fachlicher Beurteilung auch abweichend sein.

Soll auf eine Instandhaltung (Inspektion, Wartung, ...) verzichtet werden, ist das nur zulässig, wenn die Alarmierungseinrichtung in keinem Rechtsgebiet gefordert ist und dann auch deutlich erkennbar außer Betrieb genommen wird.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Aktuelle Fragen

Ab wieviel Liter Öl oder Fett wird ein Fettbrandfeuerlöscher gefordert?

Die Bereitstellung von Feuerlöscheinrichtungen ist nicht von Mengen, sondern von den Gefährdungen abhängig.
Entsprechend den Bestimmungen der Arbeitsstättenverordnung müssen Arbeitsstätten je nach Abmessung und Nutzung, der Brandgefährdung vorhandener Einrichtungen und Materialien sowie der größtmöglichen Anzahl anwesender Personen mit einer ausreichenden Anzahl geeigneter Feuerlöscheinrichtungen ausgestattet sein.

Welche Geräte geeignet sind, beschreiben die nachfolgenden Artikel der BGN: Artikel 1 BGN; Artikel 2 BGN; Artikel 3 BGN!
Konkrete Regelungen finden sich in der DGUV Regel 110-002 (bisher: BGR 111) "Arbeiten in Küchenbetrieben, unter Ziffer 1.2.12 "Fritteusen" werden geeignete Feuerlöscher für Fette in Abhängigkeit der Füllmenge gefordert.
Die Technische Regel für Arbeitsstätten - ASR A2.2 "Maßnahmen gegen Brände" bestimmt, wie die entsprechende Anzahl zu ermitteln ist.

Durch eine Gefährdungsbeurteilung kann über die Bereitstellung eines solchen Feuerlöschers entschieden werden.

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Ist es zulässig die Feuerlöscher zur Prüfung an einen anderen Standort zu bringen?

Antwort:         
Konkretisiert werden die Anforderungen der ArbStättV in den Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR), hier die ASR A2.2 "Maßnahmen gegen Brände".
Nach dem Punkt 2.2 der Arbeitsstättenverordnung -ArbStättV- müssen Arbeitsstätten mit einer ausreichenden Anzahl geeigneter Feuerlöscheinrichtungen ausgerüstet sein.
Die Anzahl und Bereitstellung wird unter Punkt 5.2 der ASR A2.2 geregelt.
Eine Abweichung von den Vorschriften im Rahmen der Prüfung der Feuerlöscher ist nicht vorgesehen.

Fazit:
Die in der Frage beschriebene Praxis, des zusammensammeln von Handfeuerlöschern ohne Bereitstellung geeigneten Ersatzgeräten ist nicht zulässig.
Im Falle eines Brandes stehen somit, keine geeigneter Feuerlöscher zur Verfügung.

Hier ist eine andere Lösung zu suchen, wie z. B. das Stellen von geeigneten Ersatz- Löschern, für den Zeitraum der Prüfung, an den jeweiligen Standorten.

Bei Fragen sprechen Sie uns gern an.


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